Gestalttherapie bei Nürnberg
Gestalttherapie in Eckental (nahe Nürnberg, Fürth, Erlangen)
In meiner Praxis für heilpraktische Psychotherapie (HpG) in Eckental bei Nürnberg (Erlangen, Fürth) nimmt der Gestalttherapie-Ansatz einen immer bedeutenderen Raum ein. Daher möchte ich Ihnen hier eine kurze Einführung in die Gestalttherapie geben.
Die Gestalttherapie gehört wie die Gesprächtherapie nach Rogers zu den humanistischen Psychotherapieverfahren, die neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie zusammen die dritte große Säule in der Psychologie bzw. Psychotherapie einnehmen und weltweit verbreitet und anerkannt ist.
Durch die humanistische Ausrichtung wird in der Gestalttherapie von einem positiven Menschenbild ausgegangen. Es besteht die Annahme, dass jeder Mensch mit einer natürlichen Tendenz zur Selbstverwirklichung geboren wird, dannach strebt, sich selbst zu entfalten und die Motivation für lebenslanges Wachstum und Selbst- und Sinnfindung besitzt.
Der Klienten lernt seine Wahrnehmung der eigenen Gefühle, Verhaltensmuster, Bedürfnisse zu entwickeln im Sinne eines ganzheitlichen Erlebens. So kommt er mehr und mehr im Einklang mit sich selbst und in einen lebendigen Austausch mit seiner Umwelt zu leben. Im Dialog, durch Rollenspiel, Imagination oder anderer kreativer Elemente können die unverarbeiteten Situationen wiedererlebt werden. Zurückgehaltene, aufgestaute Emotionen werden frei, innere Blockaden überwunden, neue Möglichkeiten des Erlebens entdeckt und neue Verhaltens- und Handlungsspielräume ausgelotet. Gleichzeitig wird es möglich, unterdrückte und nicht gelebte Persönlichkeitsanteile zu integrieren.
Im gestalttherapeutischen Prozess steht eine starke Bezogenheit auf das Hier und Jetzt, auf die gegenwärtige Situation mit allen dazugehörigen Emotionen im Vordergrund. Vergangene Situationen werden mit einbezogen und wiedererlebt, sofern sie Einfluss auf die augenblickliche Situation haben.
Wichtig ist eine akzeptierende Grundhaltung des Therapeuten und das Vertrauen auf die Fähigkeiten des Klienten zur Selbstentfaltung. Einfühlungsvermögen und Gewahrsein ("Awareness") auf Empfindungen und Verhaltensweisen des Klienten sind die Voraussetzungen für ein tieferes Verständnis und dem Aufbau einer Beziehung auf gleicher Ebene, die Veränderung möglich macht.
Der Begriff Gestalt leitet sich weniger vom künstlerischen Gestalten ab - auch wenn in der Gestalttherapie mitunter kreativ mit unterschiedlichen Medien gearbeitet wird. Er kommt vielmehr aus der Verwurzelung mit der Gestaltphilosophie.